Zur Praxishygiene gehört medizinische Schutzkleidung

OP Personen in Schutzkleidung

Bei der Ausbreitung eines Virus spielt medizinische Schutzkleidung eine große Rolle. Es handelt sich dabei um Schutzkleidung, welche von medizinischem Personal, beispielsweise Krankenschwestern, Ärzten oder Reinigungskräften verwendet wird. Personen, die einen separaten Gesundheitsbereich betreten, wie Krankenhausbesucher oder Patienten, müssen auch spezielle Schutzkleidung nutzen. Im medizinischen Bereich hat sie die Aufgabe, die Sicherheit der Träger zu gewährleisten und die Umwelt nicht zu verschmutzen oder zu kontaminieren. Sie hat eine hervorragende Feuchtigkeitsdurchlässigkeit und soll vor dem Eindringen von Körperflüssigkeiten, Blut, Alkohol oder auch Bakterien und Viren schützen.

Allgemeine Kategorien von Schutzkleidung im medizinischen Bereich
Die Schutzkleidung soll den Kontakt mit infektiösen Erregern oder Stoffen verhindern.

Der Mundschutz schützt beispielsweise den Patienten und den behandelnden Arzt gleichermaßen, er ist deshalb ein wichtiges Element der Schutzkleidung. Der Mundschutz trägt dafür Sorge, dass die Keime, welche sich in der Atemluft befinden, reduziert werden. Er ist fester Bestandteil der medizinischen Schutzkleidung und wird in unterschiedlichen Bereichen wie Zahnarztpraxen, Chirurgin und medizinischen Einrichtungen verwandt. Mundschutz besteht aus verschiedenen hautfreundlichen Materialien. Mit integrierten Nasenbügeln kann sich die Maske individuell dem Nasenrücken anpassen.
Ein Schutzschild oder Visier zeichnet sich durch seine großzügige Form aus und schützt mit einem robusten Polyethylen Schild optimal den Mund, die Nase und die Augen vor Aerosolen, Staub und Flüssigkeitsspritzern. Das Schild ist einfach an jede Kopfform anzupassen und der Gebrauch ist ohne Bewegungseinschränkungen. Es sorgt für ein angenehmes Tragegefühl, da die Stirnauflagefläche aus weichem Schaumstoff besteht. Es ist nicht notwendig, eine weitere oder zusätzliche Atemschutzmaske oder einen Mundschutz zu tragen. Das Schutzschild erfüllt die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der PSA-Verordnung (EU) 2016/425.
Handschuhe gibt es für die Mehrfachverwendung oder den einmaligen Gebrauch. Mehrfach verwenden lassen sich Zwirnhandschuhe, welche aus gebleichter medizinischer Baumwolle bestehen und oft in Sterilisationsbereichen zur Anwendung kommen. Einmalhandschuhe aus Nitril, Vinyl oder Naturlatex gehören überwiegend in den OP-Bereich. In Bereichen, in denen die Tätigkeit den Kontakt zu infektiösen Stoffen mit sich bringt, sollten sie dauerhaft getragen werden.
Weiterhin unterscheidet man noch zwischen Schutzkleidung und Isolationskleidung. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Bekleidungsarten ist, dass die Schutzkleidung im medizinischen Bereich eine größere Haltbarkeit hat als die Isolationskleidung.

Hygiene und Schutzkleidung
Personalhygiene und professionelle Schutzkleidung sind in Pflegeberufen unerlässlich. Die Kleidung für Krankenschwestern, Ärzte und Pflegepersonal muss hygienisch, sicher und funktionell sein. Für den professionellen Anwendungsbereich bieten sich Einwegschutzkleidung, wie Schürzen, Hauben, Überschuhe für den OP-Bereich und Patientenkittel an. Besonders wirksam bei der Bekämpfung von Bakterien und Vieren hat sich das Tragen von Schutzsets bewährt. Diese Sets bieten von Kopf bis Fuß optimalen Schutz. Der Anwender ist mit einem Schutzoverall mit Hand- und Fußschutz und einem Gesichtsschutz vollständig ausgestattet. Diese Schutzsets dienen vor allen Dingen der Prävention vor Seuchen und Infektionen. Es gibt aber auch spezielle Besucher-Sets, die auf die Anforderungen von Besuchern in medizinischen Einrichtungen abgestimmt sind.